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Diamante - leicht übertriebener Name

Liebe Freundinnen und Freunde,


auf unserer Rückreise aus dem schönen Sizilien haben wir - auch wegen der zahlreichen Empfehlungen von Campingkollegen - am Campingplatz in Diamante in Kalabrien Station gemacht.


Bei dem Namen Diamante stelle ich mir gediegene Qualität in exclusivem Rahmen vor, hier heisst es offensichtlich das Gegenteil.


Zwar ist der Betreiber des Campingplatzes sehr nett, aber die Stellplätze sind so schmal, dass man nicht einmal Sessel und Tisch vor den Wohnwagen stellen kann - von einem Vorzelt ganz zu schweigen - und dass ich für das Auto einen zweiten Stellplatz daneben brauchte. Grosse Hunde laufen frei herum und können nicht einmal die Verbotsschilder lesen, und ein Espresso aus dem Pappbecher vor dem geschlossenen Restaurant ist das "Highlight".


Der Strand dieser "Idylle" besteht aus grauem 4/8er und 8/16er Schotter, der in wesentlich besserer Qualität in den Schottergruben am nördlichen Stadtrand von Wien zu finden ist.


Das Dorf Diamante ist auch nicht besser, Verfall überall, auch wenn teilweise versucht wird, die Tristesse der kaputten Fassaden mit bunten Bändern aufzuhübschen und naive Künstler für ein Glas Wein und einen Espresso die Häuser bemalt haben. Ausserdem ist fast alles geschlossen, so auch eine Burgerbraterei, die offensichtlich dem erfolglosen Wiener Stadtpolitiker Gio Hahn gehört, der nachdem er nach Brüssel geschickt wurde, hier mit einem Lokal gescheitert ist, das traurige Schicksal eines ewigen Verlierers.


Jedenfalls haben wir einmal Diamante gesehen, was auch genug ist.












 
 
 

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