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Island - eine Vulkaninsel

Liebe Freundinnen und Freunde,


in Island, wo wir inzwischen gemeinsam mit verhaltensauffälligen Deutschen Rentnern, einem Wikingerpaar aus Sachsen, einem halblustigen Typen aus Baden, der keine Württemberger mag und dem dicken Busfahrer, der inzwischen eh mein Freund ist, angekommen sind, ist es erst einmal kalt. Temperaturen um die Null Grad sind hier Mitte September normal.


Die Insel ist mit 100.000 Quadratkilometern etwas größer als Österreich, hat aber nur knapp 400.000 Einwohner, von denen die meisten allerdings in der Gegend um die Hauptstadt Rekjavik leben, der Südosten der Insel, wo die Fähre anlegt - hierher ist die Fahrtstrecke am kürzesten - ist bis auf ein paar Dörfer fast unbewohnt.


Hier gibt es interessante Steinformationen und Berge zu sehen, eine herrlich menschenleere Steinwüste, in der immer wieder unbefestigte Straßen zu Bauernhöfen mit Campingplätzen führen - nicht etwa ein paar Kilometer von der Hauptstraße entfernt, hier geht es um Strecken zwischen 50 und 100 Kilometer durch das Gelände, mit einem Allrad - Campingbus sicher ein tolles Erlebnis.


Unsere Reisegruppe blieb mit dem Bus natürlich auf der gut ausgebauten Hauptstraße, wo sich bei jedem Stopp an einer Sehenswürdigkeit die Touristen gegenseitig auf die Zehen gestiegen sind. Stinkende heisse Quellen mit kochendem Schwefelwasser ziehen die Gäste aus der ganzen Welt genauso an, wie der Grabenbruch zwischen der Europäischen und der Amerikanischen Kontinentalplatte, der hier mitten durch das Land geht. So kam ich auch einmal dazu auf "Amerikanischen" Boden zu stehen, in die USA fahre ich in diesem Leben wahrscheinlich nicht mehr.



 
 
 

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