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Mit dem Schulbus über Fehmarn




Liebe Freundinnen und Freunde,


auf der Insel Fehmarn hat sich der Busunternehmer Herr Martin Krüger einen alten Amerikanischen Schulbus gekauft, mit dem er persönlich Touristen über seine Heimatinsel fährt und in einer symphatischen Norddeutschen Art - nur nicht zu viele Wörter - die Insel und ihre Geschichte erklärt.


Die Landschaft ist von der Landwirtschaft geprägt, 130 landwirtschaftliche Betriebe bauen hauptsächlich Weizen, Raps, Gerste und Zuckerrüben an, das Getreide wird im Hafen von Burgstaaken gleich auf Frachtschiffe verladen und weitertransportiert. Zusätzlich sind viele Bauern auch an den zahlreichen Windkraftanlagen auf ihren Feldern beteiligt, der Gewinn aus der Stromproduktion übersteigt den vom Verkauf des Getreides um ein vielfaches, von "Armen Bauern" kann man hier wirklich nicht sprechen.


Kurz beim Vorbeifahren konnte man auch die Baustelle des Fehmarnbelt - Tunnels zwischen Deutschland und Dänemark sehen, der vorraussichtlich doch erst 2032 fertig sein wird, bei einer Besichtigung der Baustelle auf der Dänischen Seite vor 2 Jahren habe ich noch von 2029 gehört.



Auf dem letzten Foto habe ich noch vergleichsweise zu den Hoteltürmen aus den 1970ern des Architekten Arne Jacobsen - der vorher Möbel designed hat und der Reiseleiter Herr Krüger meinte, er hätte bei den Stühlen bleiben sollen - die maßstabgetreuen Umrisse des Kreuzfahrtschiffes "Mein Schiff Relax" gezeichnet, so wird der Wahnsinn des Massentourismus sichtbar.


Übrigens haben sich viele Urlauber aus den Hoteltürmen nicht an die Warnung vor Feuerquallen gehalten, die durch eine Strömung aus einer unüblichen Richtung bis zum Badestrand des Hotels getrieben wurden, und so mussten Sanitäterinnen an einem Tag 276 Menschen mit Verletzungen durch die Quallen behandeln.


 
 
 

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