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Nein, ein Panda ist nicht zu klein für uns

14. Okt.
1 Min. Lesezeit



Liebe Freundinnen und Freunde,


als ich einem ehemaligen Kollegen davon erzählt habe, dass wir in Italien planen, uns ab und zu einen Fiat Panda zu leihen, und damit die Gegend zu erkunden und Einkaufen zu fahren, hat der uns dringend davon abgeraten, " In an Panda passts es zwa nie eine, des geht net, do miassts eich a gressares Auto ausbuagn. " ( Übersetzung: In einen Panda passt ihr zwei niemals hinein, das geht nicht, da müsst ihr euch ein größeres Auto ausborgen ) waren seine fachkundigen Worte - natürlich habe ich diesen Ratschlag nicht befolgt, da ich selbst einmal einen Fiat 126 besessen habe, der war noch viel kleiner als ein Panda, und mit dem sind wir in den 1980ern zu viert gefahren.


So haben wir das Angebot der Marina in Rocella angenommen und uns für einen Tag einen Panda ausgeborgt, die 40€ waren gut investiert, das fast menschenleere kalabrische Hinterland mit seinen Bergdörfern und erstaunlich dichten Wäldern ist ohne Fahrzeug kaum zu erreichen.


Das Bergdorf Badolato ist jetzt Mitte Oktober ruhig und fast ohne Touristen, und die Bergstraßen sind so selten befahren, dass sogar die Kühe ohne Begleitung eines Menschen auf der Fahrbahn spazieren gehen, offensichtlich kennen die den einfachsten Weg nach Hause.


Im Panda ist übrigens nicht nur genug Platz für uns zwei, ich habe probiert, ohne den Fahrersitz zu verstellen auf der Rückbank zu sitzen, für kürzere Strecken ist das auch durchaus für mich mit meinen 1,95 Meter Länge möglich, deshalb werde ich mir in Sizilien gleich für die gesamte Zeit unseres Aufenthaltes einen Panda mieten, ein äusserst günstiges Angebot einer lokalen Autovermietung habe ich bereits.





 
 
 

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