Wieder gesund in Dänemark.
- Harald Oftner
- 16. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Liebe Freundinnen und Freunde,
nach einiger Zeit - ich bitte um Entschuldigung - melde ich mich wieder zurück.
Wir sind in der Zwischenzeit wieder zurück in Dänemark, wo wir im Hafen von Kragenäs mindestens eine Woche verbringen werden - hier gibt es - auch wegen des zur Marina gehörenden Campingplatzes eine ideale Infrastruktur mit modernen Sanitäranlagen, Eisgeschäft, kleinem Supermarkt, Gasthaus und Fahrradverleih. Gleich neben dem Jachthafen legen die Fähren zu den Inseln Fejö und Femö an, eine Verbindung, die wir bei passendem Wetter mit Leihrädern in den nächsten Tagen nutzen werden.
Die Überfahrt von Schweden nach Dänemark war dank unserer guten Planung ausnahmsweise ruhig - fast windstill und die Wellen würden von Adriahobbyseglern sicher als kräftig bezeichnet werden, für uns war das nichts - und hier zwischen den Inseln ist der Wellengang, so wie überall in geschütztem Gewässer meistens zu vernachlässigen.
Ungefähr einen Kilometer entfernt vom Hafen befindet sich auch das Kunstwerk Dodekalliten ( griechisch: dodeka = 12 und Lithos = Stein ). Es besteht aus 12 Granitsäulen, die in einem Kreis mit 40 Metern Durchmesser aufgestellt sind, jeweils 7 bis 9 Meter hoch sind und je 25 bis 45 Tonnen wiegen. Die Köpfe auf den Säulen zeigen verschiedene Charaktere, der Bildhauer Thomas Kadziola nennt es einen Zodiak des Lebens.
Der Steinkreis wird auch mit elektonischen Klängen beschallt, die sich je nach Licht, Wind und Wetter verändern. Das wäre sehr eindrucksvoll, wenn nicht gerade heute offenbar die absolute Unterschicht von Dänemark auch an diesem mystischen Ort anzutreffen gewesen wäre, ein Gebrüll von Erwachsenen und Kindern übertönte die Klanginstallation, und hässliche Menschen zerstörten den Anblick der Kunstwerke. Ein Mädchen aus der Prologruppe hatte sogar ein T -Shirt mit dem Namen des ehemaligen schlechten Autofahrers und noch schlechteren Bankenretters und Landeshauptmannes an, passend zum Bildungsgrad der Trägerin natürlich falsch geschrieben.
Unser Fazit daraus: Wir werden noch einmal um 07:00h früh zu dem Steinkreis gehen, und hoffentlich dann die Klänge geniessen können.





























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