Flensburg - hübsch, aber viele Spinner
- Harald Oftner
- vor 2 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
Liebe Freundinnen und Freunde,
die Innenstadt von Flensburg mit ihrer Fussgängerzone ist im Gegensatz zu Schleswig sauber und voller Leben und die Leerstände der Geschäfte halten sich in Grenzen und fallen kaum auf.
Im Gegenteil, in den Hinterhöfen der Häuser haben sich junge Unternehmen eingemietet, die Speisen, Getränke - sogar den grauslichen Meinl Kaffee aus Wien - oder Kunsthandwerk anbieten. Wie auch in Lübeck sind die alten Handwerkerhäuser mit der Aufteilung: Zur Straße Wohnhaus und Geschäft der Familie des Unternehmers und im Hof Werkstätten und Wohnräume für die Familien der Mitarbeiter gut erhalten.
Auf meinen Fotos sieht man allerdings nicht die zahlreichen harmlosen Spinner, die offenbar von dieser Stadt angezogen werden und zum Beispiel mit verstimmten Klangschalen und schrecklichen Gesängen die Fussgängerzone beschallen.
Sehr nervend waren allerdings die Fussballspinner, die nach dem Sieg Deutschlands gegen die Elfenbeinküste bei der Fussballweltmeisterschaft mit Autos die Staße neben dem Hafen von 23:00 bis 02:00 Uhr auf und ab gefahren sind, und dauernd gehupt und herumgebrüllt haben. Ein besonders lustiger Typ mit einem Motorrad hat seinen Motor immer wieder im Leerlauf so hoch gedreht, bis der Drehzahlbegrenzer mit lautem Geknatter eingesetzt hat, ein ohrenbetäubender Lärm, bei dem ich gehofft habe, dass der Motor endlich kaputt wird. Wie werden sich die Deutschen erst aufführen, sollten sie gegen bekanntere Fussballnationen gewinnen.
Da ist es nur gut, dass wir jetzt nach Dänemark weiterfahren, das Dänische Team hat die Qualifikation zur WM nicht geschafft, und ich kann auf Ruhe hoffen.





















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