Manfredonia - lebendige Stadt, hier verbringt man gerne ein paar Tage
Liebe Freundinnen und Freunde,
die Hafenstadt Manfredonia mit 53.000 Einwohnern liegt in Apulien in der Provinz Foggia am Südrand des Gargano - Gebirges.
Hier verbringen wir fast eine Woche, da heftiger Starkwind aus Kroatien weht, der für Wellen mit über 2 Metern höhe verantwortlich ist, da will niemand Vernünftiger mit dem Boot fahren, ich schon gar nicht - Ihr wisst, was ich von sogenannten Abenteuern halte, nichts.
Der moderne Jachthafen bietet für uns alle Annehmlichkeiten, die man sich vorstellen kann, perfekte, saubere Sanitäranlagen in ausreichender Anzahl und Cafes, Restaurants und Eissalons mit wirklich südländisch - günstigen Preisen.
Dass Manfredonia eine hässliche Industriestadt sein soll, haben wir zwar gehört, können dieses Grücht aber keinesfalls bestätigen. Natürlich gibt es einen Industriehafen und ausserhalb der Stadt ein Industriegebiet, aber schliesslich müssen die Werktätigen ja irgendwo arbeiten.
Die Innenstadt ist zum Großteil Fussgängerzone - für Italien nicht selbstverständlich - und beherbergt viele kleine Geschäfte, Cafes und Restaurants, und wird von Menschen aller Altersstufen bevölkert, unter denen sich erfreulicher Weise kaum Touristen befinden.
Gegenüber des Domes gibt es sogar ein Cafe, wo der Wiener Meinl - Kaffee angeboten wird, wie dieses Gesöff, das nicht einmal in einer italienischen Espressomaschine seinen säuerlichen Nachgeschmack verliert, in diese Gegend kommt, wird mir ewig ein Rätsel bleiben.
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