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Pescara - da sind die Fische schon im Namen enthalten

vor 2 Tagen
1 Min. Lesezeit



Liebe Freundinnen und Freunde,


gleich nach Ancona ändert sich die Küste von den ewigen Sandstränden zu Klippen, die an der Ostsee in Deutschland oder Dänemark eine Touristenattraktion wären, hier in Italien aber niemanden interessieren, und nur eigentlich den strandschirmvermietenden Betrieben im Weg stehen und niemanden interessieren. Wir jedoch geniessen den Anblick der Felswände vom Wasser aus.


Nach einer Übernachtung in Porto San Giorgio, das ausser einem riesigen Supermarkt in Gehweite vom Hafen nichts zu bieten hat - hier im Jachthfen hat man uns einen falschen Code für die Türe zu den Sanitäranlagen gegeben, und wir sind zum Gaudium der Passanten wie Trottel mit Handtuch und Duschgel vor der verschlossenen Türe gestanden - sind wir weiter nach Pescara, einer Stadt mit 120.000 Einwohnern, die den Fisch - Pesche oder den Fischer - Pescatore schon im Namen trägt, und noch heute eine größere Fischfangflotte beherbergt.


Von der Altstadt von Pescara ist leider nicht viel übrig, die wurde im 2. Weltkrieg zerstört, gerade einige Jugendstilhäuser, Kirchen und das Rathaus im faschistischen Baustil sind erhalten geblieben, aber man kann natürlich trotzdem in einem der zahlreichen Cafes sitzen und einen Espresso geniessen.



 
 
 

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