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Chioggia, das echte Venedig

7. Sept.
2 Min. Lesezeit





Liebe Freundinnen und Freunde,


schnell haben wir wieder Bibione verlassen und sind an den sogenannten " Hausmeisterstränden " Caorle und Jesolo vorbeigekommen, wo sich schon in den 1960ern das werktätige Volk Sonnenbrände, Sonnenstiche und Übelkeit durch zu viel Eis - bei den Kindern - oder Alkohol - bei den Eltern - geholt hat.


Unser nächstes Ziel ist die Hafenstadt Chioggia am Südende der Lagune von Venedig, die 47.000 Einwohner und einen Jachthafen gleich bei der Innenstadt hat.


Chioggia hat auch den größten Fischereihafen an der italienischen Adriaküste und den größten Fischmarkt Italiens und ist eine lebendige Stadt, in der im Gegensatz zu Venedig Menschen wohnen und arbeiten, Kanäle mit Booten gibt es auch hier, und in den Cafes und Gasthäusern sitzen Einheimische, die es sich schmecken lassen, auf Touristen ist man hier - zum Glück - nicht so eingestellt, im Restaurant in der Marina spricht niemand Deutsch, ein einziger Kellner ein bisschen Englisch, und die Chefin sagt einem auf Italienisch, was man essen soll. So sitzen wir zwischen italienischen Familien und geniessen frischen Fisch und Fleisch zu wirklichen " Einheimischenpreisen ", in Venedig hätten wir mindestens 3 mal so viel bezahlt.


Natürlich hatte ich auch das zweifelhafte Vergnügen, einem Kreuzfahrtschiff, einem schwimmenden Plattenbau zu begegnen, die Kraxn verfolgen mich, der zwar nicht ganz so groß wie die in Kiel, aber noch immer groß genug war. Zum Glück wurden die meisten Passagiere mit Bussen und Ausflugsschiffen nach Venedig transportiert, einige wenige - erkennbar an gelben Armbändern für die All - Inclusive Sauferei an Bord - irrten durch die Stadt und wunderten sich z.B., dass es hier einen Supermarkt mitten in der Stadt gibt, gekauft haben sie eh nichts, gibt ja alles am Schiff.



 
 
 

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