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Die Wellen hier sind nichts gegen die auf der Ostsee

vor 4 Tagen
2 Min. Lesezeit




Liebe Freundinnen und Freunde,


bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen von 25 Grad starten wir Richtung Rimini, bei idealen Bedingungen und Welle von Achtern ( hinten ) sind die 34 Seemeilen rasch und treibstoffsparend geschafft, in Rimini treffen wir dann eine nette ehemalige Schulkollegin mit ihrem symphatischen Lebensgefährten, mit der ich bei einem köstlichen Abendessen Erinnerungen aus lange vergangenen Zeiten im Gymnasium in der Singrienergasse austausche.


Am nächsten Tag haben es allerdings die 25 Seemeilen nach Fano in sich, die Auswirkungen der Bora ( kalter Fallwind in Kroatien ) in Form von 1,5 bis 2 Meter hohen Wellen, die auch noch dazu von der Backbordseite kommen schaukeln die Nimbus kräftig durch.


Allerdings sind die Wellen hier wesentlich länger und dadurch flacher als auf der Ostsee, dadurch sind die Bewegungen des Bootes langsamer und nicht einmal unsere Stofftiermartosen fallen hier bei 1,5 Meter Welle um. In der Ostsee sind Wellen mit dieser Höhe bereits eine Qual für Schiff und Mannschaft, hauptsächlich durch die geringe Wassertiefe entstehen extrem kurze und dadurch steile Wellen, die fast senkrecht auf das Boot zukommen und das Vorschiff und sogar das Verdeck ( Dach ) überspülen. Hier muss man unbedingt gegen oder mit der Welle fahren und gegebenen Falls kreuzen, die Wellen von der Seite würden das Boot umwerfen. Wir waren im Kattegatt einmal in so einer Situation, nie wieder, wir haben uns im Boot aus Angst sicherheitshalber die Rettungswesten angelegt, die Plüschtiere flogen kreuz und quer durch den Salon. Soviel zu den Aussagen von Bootskolleginnen und Bootskollegen ohne Erfahrung im Norden, die immer sagen: " Im Mittelmeer und in der Adria gibt es aber auch Wellen, die machen das Abenteuer aus. " Ich mit meiner Erfahrung in Schweden lächle dann nur gütig.

 
 
 

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